Lesung „Ein Netz, das durch die Trauer trägt“

– aufgespannt von Karin Brodde & Dorothea Stockmar –

Eine Bestattertochter und eine Trauerbegleiterin tauschen sich darüber aus, was über den Tod hinaus verbindet. Sie machen die Erfahrung: Wir Menschen sind nicht allein, sondern miteinander und füreinander unterwegs!

KARIN BRODDE wuchs in einem kleinen Ort am Rande der Lüneburger Heide auf, wo ihre Eltern neben einem Möbelhaus, einer Bau- und Möbeltischlerei ein Beerdigungsinstitut führten. In ihrer autobiographischen Erzählung beschreibt sie das Leben einer Bestattertochter, die mit 11 Jahren Halb- und mit 15 Jahren Vollwaise wurde. Sie liest aus ihrem Buch „Jugendjahre einer Bestattertochter – Der Morgen danach.“

DOROTHEA STOCKMAR ist Malerin, Autorin sowie Sterbe- und Trauerbegleiterin mit dem Schwerpunkt ‚symbolisch-kreative Impulse‘. 2008 verunglückte ihr 17 jähriger Sohn tödlich. Als trauernde Mutter fällt ihr auf, wie viele Menschen sich angesichts von Tod und Trauer wegducken. Nicht aus Gleichgültigkeit, sondern aus dem Gefühl von Trost- und Hilflosigkeit. Diese Hilflosigkeit greift sie auf. So entstand „Ein Netz, das trägt“.

Begleitprogramm zur Ausstellung „Facettenreiche Entdeckungen in Kunst und Kultur

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