Ausstellung
Edda Koch & Marina Müller
„Sinnliche Betrachtungen in Form und Farbe“ – Ansichten in Öl & Kleinplastiken
Willkommen zur Kunstausstellung vom 26.07. bis 04.09.2026 von Edda Koch und Marina Müller.
Vernissage am 26.07.2026 um 14 Uhr, herzlich wilkommen
Sinnlich, nah dran und voller Geschichten: Unter dem Titel „Sinnliche Betrachtungen in Form und Farbe“ zeigen die Malerin Edda Koch aus Oldenburg in Holstein und die Grafikdesignerin und Bildhauerin Marina Müller aus Heiligenhafen ihre Werke im Kulturhaus Wienhausen.
In den Bildern von Edda Koch begegnen Ihnen Meer und Himmel, Felder und Weite – die Natur ihrer Kindheit im Kreis Diepholz und ihre heutige Heimat an der Ostsee. Ihre Gemälde laden zum Innehalten ein: kräftige Farben, stimmungsvolle Lichtstimmungen und Motive, die zwischen Erinnerung und Augenblick schweben.
Die Skulpturen von Marina Müller führen Sie dagegen in eine ganz eigene, fast archäologisch anmutende Welt. Aus Ton, Gips, Pappe, Textil und Draht entstehen Figuren, die wie Fragmente eines unbekannten Volkes wirken. Sie erzählen vom Zusammenprall zwischen rasantem Zeitgeist und feinen menschlichen Sinnen – und davon, wie sehr sich unsere Wahrnehmung verschieben kann.
Die Ausstellung „Sinnliche Betrachtungen in Form und Farbe“ im Kulturhaus Wienhausen, Mühlenstr. 5, ist vom 26. Juli bis 04. September 2026 zu sehen.
Der Eintritt ist wie immer frei.
Zur Vernissage am Sonntag, 26. Juli 2026, um 14:00 Uhr laden wir Sie herzlich ein – kommen Sie einfach vorbei, eine Anmeldung ist nicht nötig.
26. Juli bis 04. September 2026
Offene Vernissage am 26.07.2026, 14:00 Uhr.
Seien Sie neugierig auf die Ausstellung
Ein kleiner Vorgeschmack…
Edda Koch
Die Malerin Edda Koch ist in einer bäuerlichen Familie im Kreis Diepholz aufgewachsen – mit weitem Himmel, Feldern, Jahreszeiten und vielen Geschichten. Eine davon: ihre Mutter verbrachte als junge Frau eine Zeit auf einem Gutshof in Wienhausen und erzählte begeistert von diesem Ort. So ist Wienhausen für Edda Koch schon lange mit einer persönlichen, emotionalen Erinnerung verbunden, bevor sie hier ihre Arbeiten zeigt.
Heute lebt und arbeitet sie in Oldenburg in Holstein an der Ostsee. Die Natur ihrer Kindheit und die Küstenlandschaft ihrer Wahlheimat fließen sichtbar in ihre Malerei ein: Landschaften, Stillleben und Meeresbilder, meist in Öl oder Acryl, in denen Licht, Stimmung und Atmosphäre im Mittelpunkt stehen.
Edda Koch hat ihre Werke in den letzten Jahren regelmäßig in Norddeutschland und darüber hinaus gezeigt, unter anderem
– im Kloster Brunshausen bei Bad Gandersheim,
– im Senator-Thomsen-Haus auf Fehmarn,
– sowie in Dänemark, u. a. in Gråsten, Rinkenæs und der Kunstpunkt Galerie Augustenborg.
Neben ihrer eigenen künstlerischen Arbeit war sie sieben Jahre im Vorstand des Fördervereins Bildende Kunst Ostholstein e.V. aktiv. Handwerklich hat sie sich vor allem in der Öl- und Acrylmalerei intensiv weitergebildet – unter anderem viele Jahre bei Jos de Kleijn sowie in Unterrichtseinheiten bei Till Warwas (Atelier in Bremen) und in der Schlei-Akademie in Kappeln bei Ulf Petermann und Lars Möller, allesamt bekannte Maler der Künstlergruppe „Norddeutsche Realisten“.
Marina Müller
Marina Müller wurde 1968 in Belgrad im damaligen Jugoslawien geboren. Früh hat sie ihren Weg in die Kunst gefunden: Von 1984 bis 1988 besuchte sie die renommierte Belgrader Schule für Bildende Kunst „Sumatovačka“, anschließend folgten Meisterkurse in figurativer Skulptur.
Ihre Ausbildung in Keramik und Modellierung erhielt sie in mehrjährigen Lehren bei den akademischen Künstlerinnen Ljiljana Trajković und Olga Milić. 1999 gründete Marina Müller ihr eigenes Atelier in Belgrad und stellte ihre Arbeiten in großen Galerien der Region aus.
Seit 2018 lebt und arbeitet sie in Heiligenhafen an der Ostsee, wo sie ein neues Atelier eröffnet hat und als Grafikdesignerin tätig ist. Ihre Skulpturen entstehen überwiegend aus gebranntem Ton, der mit Gips, Pappe, Textil und Draht weiterbearbeitet wird. Die Figuren wirken wie symbolische Charaktere unserer Zeit – durchsetzt mit Bildtransfers, verwandt miteinander wie eine Spezies, die es nie gegeben hat, und doch seltsam menschlich.
In ihren Arbeiten setzt sich Marina Müller mit dem Spannungsfeld zwischen einem sich rasant ändernden Zeitgeist und unseren Sinnen auseinander. So entstehen Skulpturen, die von verschobener Wahrnehmung, bizarren Eindrücken und der Frage erzählen, was von uns bleibt – jenseits des reinen Objekts.

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